Donnerstag, 25. Mai 2006

Burgos - Bilbao

Burgos - Bilbao


Burgos bietet eine Menge Sehenswertes. Zum Beispiel das Museum. In ihm fesselte mich das Bild einer Frau mit blauen Augen. Alle andern hatten braune. Warum haben die Menschen in den südlichen Gegenden weniger blaue Augen? Die Österreicher und Deutschen auf dem Abschiedsbild im Café vor der Kathedrale hatten sie. Während sie den Weg weiter marschierten, fuhr ich mit dem Bus nach Bilbao. Dort war das Leben großstädtischer, die Menschen besser angezogen. Pilger mit ihren Rucksäcken waren die Ausnahme im fröhlichen Treiben auf den breiten Boulevards. Ebenso im Guggenheim Museum, das ich wie erwähnt, wieder besuchte. Dort, an einem Zelt-Kunstwerk, zog der Weg, zogen Erlebnisse und Erfahrungen der Tage an meinem Auge vorbei. In den Dreizeilern vom 26./28.5.06 fasste ich diese Gedanken zusammen. Mit ihnen klingen diese „erläuternden“ Zwischenzeilen aus.


Der Körper erlebt
Glaube, Hoffnung, Erlösung
auf der Wanderung.

Der Klang der Flöte
begleitet den klaren Tag
unerschütterlich.

Auf dem Straßenmarkt
herrscht die fröhlichste Hektik
dort rollt der Euro.

Graziösität
in der Monumentalen,
die Kamera schwenkt.

Ein Bild verfolgt mich
hellblau sind diese Augen
die Tiefe haftet.

Beim Museumsgang
können die Augen aufgehn.
Auch Kleines fesselt.



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